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Presse
11.01.2010

Erfreuliche Förderbilanz 2009

Die Kunststiftung NRW konnte im letzten Jahr mit rund 7,6 Mio. € aus Erträgen des Fußball-Toto, der Lotterie "KENO", den Oddset-Wetten, der Losbrieflotterie und der Zusatzlotterie "Spiel 77" 226 Projekte in und aus Nordrhein-Westfalen fördern. Davon kamen insgesamt rund 2,7 Mio. € 81 Projekten der Bildenden Kunst zugute. In den Bereich Musik flossen 2,6 Mio. € für 63 Projekte. 14 Theaterprojekte erhielten 750.000 € und 31 Tanzprojekte wurden mit rund 505.000 € unterstützt. Für 37 Literaturprojekte wurden rund 770.000 € zur Verfügung gestellt.

Jahresrückblick

2009 vergab die Kunststiftung NRW zum zweiten Mal den mit 75.000 Euro dotierten "Jump - Jahresförderpreis für Kunstvereine" in Nordrhein-Westfalen an den Bielefelder Kunstverein für das anspruchvollste Jahresprogramm 2009 im Bereich Bildende Kunst. Wie in den vergangenen Jahren setzten die Kunststiftung NRW und das Goethe-Institut auch 2009 ihre Kooperation bei den "Europäischen Partnerschaften" fort. Das Kunstmuseum Bochum zeigte die mit dem Museum für zeitgenössische Kunst in Zagreb konzipierte Ausstellung "Ein Paar Linker Schuhe – Reality Check in East Europe", der Kölnische Kunstverein eröffnete im Oktober die Ausstellung "Lecture Performance" – eine Koproduktion mit dem Museum für zeitgenössische Kunst, Belgrad.

Folgende herausragende Themen- und Gruppenausstellungen stehen beispielhaft für die Förderaktivitäten der Kunststiftung NRW: "1968. Die große Unschuld" in der Kunsthalle Bielefeld - , "Lyonel Feininger – Paul Klee. Malerfreunde am Bauhaus" im Gustav-Lübcke-Museum in Hamm - "Industrial Land Art", eine dreiteilige Ausstellung über die Ruhr-Kunst-Szene der Nachkriegszeit bis heute im Skulpturenmuseum Glaskasten Marl, im Kunstmuseum und im Kunstverein Ahlen und in der Ausstellungshalle Unser Fritz in Herne - "Pop Up!" im Ludwig Forum für Internationale Kunst in Aachen - "Imperium-Konflikt-Mythos" in Haltern am See und Detmold - "´Wach sind nur die Geister´ - Über Gespenster und ihre Medien", eine medienkritische Ausstellung des Hardware MedienKunstVereins in Dortmund.

Die Kunststiftung NRW beteiligte sich bei der Finanzierung folgender Einzelausstellungen: "Ettore Spalletti" im Museum Kurhaus Kleve - "Sonic Youth etc.: Sensational fix" über und mit der experimentellen Gitarrenband gleichen Namens in der Kunsthalle Düsseldorf - "Christopher Wool" im Museum Ludwig, Köln - "Baldessari" im Haus Lange in Krefeld - "Hannes Vogel – Schams! Schach! James!" im Museum DKM in Duisburg - die Doppelausstellung "Projects: Done.", eine Ausstellung der Fotografin Candida Höfer mit den Architekten Kühn Malvezzi im Museum Morsbroich, Leverkusen.
Im Nachwuchsbereich konnten u. a. folgende Künstlerinnen und Künstler gefördert werden: Owen Gump, Leunora Salihu, Matthias Lahme, Thom Kubli, Ulrike Möschel, Markus Karstieß und Alexander Jasch.

Das Josef Albers Museum Quadrat Bottrop unterstützte die Kunststiftung NRW beim Ankauf von 26 Malereien auf Papier von Josef Albers aus der Zeit von 1940 bis 1960. Das Zentrum für Internationale Lichtkunst in Unna wurde von der Stiftung für den Aufbau von "Third Breath"von James Turrell gefördert.
Als Mitinitiator beteiligte sich die Kunststiftung NRW auch 2009 an der in Köln und in Bonn stattfindenden KunstFilmBiennale, die zum ersten Mal auch den künstlerischen Spielfilm mit in ihr Festivalprogramm mit einbezog.
Im Rahmen der stiftungseigenen Publikationsreihe "Energien/Synergien" erschienen 2009 im Verlag der Buchhandlung Walther König folgende Bände: Nummer 7 "Peter Moritz Pickshaus: Nam June Paik", Nummer 8 "Walter Grasskamp: Thomas Grochowiak", Nummer 9 "Wilhelm Schürmann: Klaus Honnef" und Nummer 10 "Uwe M. Schneede: Karl Ruhrberg".

Die Kunststiftung NRW konzentrierte ihre Arbeit im Bereich der Musik auf das Stipendien-programm, die Initiativen, Kompositionsaufträge, CD-Produktionen und Publikationen sowie auf thematisch ausgerichtete Reihen und Festivals. Die damit verbundene Strategie einer größeren überregionalen und internationalen Ausstrahlungskraft der künstlerischen Produktion konnte erfolgreich umgesetzt werden.
Das internationale Stipendienprogramm in Kooperation mit der Internationalen Ensemble Modern Akademie (Frankfurt/Main), der Lucerne Festival Academy (Luzern), dem National Youth Orchestra (Appeldorn/Niederlande) und den Internationalen Stockhausen Kursen (Kürten) wurde weiter intensiviert. Die Zusammenarbeit mit dem Ensembles "L’arte del mondo" wurde fortgesetzt mit zahlreichen Konzerten etwa in Dortmund, in Leverkusen und im Sendesaal des Deutschlandfunks in Köln.
Die Uraufführungsreihe "musikFabrik im WDR" wurde auch für die Saison 2009/2010 unterstützt. Der gemeinsam mit dem NRWKULTURsekretariat getragene "Fonds Experimentelles Musiktheater" wurde mit der Koproduktion zwischen der Performance-Gruppe "Monster Truck" und dem türkischen Musiker Bülent Kullukcu im Central in Düsseldorf fortgesetzt.
Das Initiativprojekt "Mahler Chamber Orchestra. Residence in NRW", das von der Staatskanzlei und der Kunststiftung NRW zu gleichen Teilen getragen wird, ist mit der konzertanten Aufführung von Carl Maria von Webers "Der Freischütz" in Dortmund gestartet worden. Es folgten das Eröffnungskonzert in der Kölner Philharmonie sowie die konzertante Aufführung des 2. Aufzuges von Richard Wagners "Tristan und Isolde" in Dortmund. Erstmalig präsentierte sich im November die neu ins Leben gerufene Mahler Chamber Orchestra Academy mit einem Konzert im Orchesterzentrum NRW in Dortmund und in der Kölner Philharmonie.
Die Geigerin Annette-Barbara Vogel spielte zwei CDs zum Thema "French Woman Composers" und "Hans Gal" ein. Die Kölner Komponistin Carola Bauckholt produzierte das Werk "hellhörig" mit dem WDR für CD. Hans Lüdemann veröffentlichte die CD "between the keys".
Gefördert wurde die Fortsetzung der Werkausgabe des Düsseldorfer Komponisten Norbert Burgmüller und das Editionsprojekt "Briefwechsel Robert und Clara Schumann".
Zahlreiche Kompositionsaufträge wurden vergeben: Christian Staude erhielt durch den Sängerkreis Neuss e.V. einen Auftrag für seine Arbeit "In memoriam Karl-Heinrich Müller". Der Komponist Manfred Trojahn komponierte als Auftrag des Münchner Henschel-Quartetts ein neues Streichquartett. Die Internationale Stiftung Mozarteum Salzburg beauftragte Matthias Pintscher mit einem neuen Streichquartett für das Minguet-Quartett. Beate Zelinsky und David Smeyers aus Köln erteilten Atli Ingolfsson den Auftrag für ein Klarinettenduo, das im WDR Köln uraufgeführt wurde. Die aktuelle komponierte und improvisierte Musik wurde in mehreren Festivals und Tourneeprojekten gefördert. Neben dem "Forum Neuer Musik 2009" im Deutschlandfunk Köln und den Wittener Tage für neue Kammermusik 2009 standen in Düsseldorf die Biennale für Neue Musik "Ohren auf Europa 2009" und in Mönchengladbach die 30. Ausgabe der "Ensemblia" auf dem Förderprogramm. Mit "Euro Jazz 21" von Jazz am Rhein e.V. und dem Jazz-Festival in Moers trat der avancierte Jazz in den Fokus der Förderung.
Die historische informierte Aufführungspraxis und die Alte Musik in NRW wurde im Rahmen des "Forum Alte Musik" im Deutschlandfunk Köln und des "Festival Alte Musik" in Knechtsteden gefördert. Die international renommierte Flötistin Dorothee Oberlinger realisierte eine Konzertreihe mit anschließender CD-Produktion zum Thema "Deutsche Blockflötenkonzerte". Das Händel-Jahr 2009 stand mit dem Kölner Kammerchor unter Peter Neumann, der "Theodora" und die "Brockes-Passion" bei mehreren Konzerten in NRW, beim Bachfest in Schaffhausen und in Vézélay aufführte, und mit der Europa-Tournee von Concerto Köln und dem Händel-Oratorium "Athalia" auf dem Förderprogramm. Das diesjährige Beethoven-Fest in Bonn wurde im Rahmen des Projektes "Händel-Mendelssohn-Brahms" gefördert. Zum Haydn-Jahr 2009 unterstützte die Kunststiftung NRW die Brühler-Schlosskonzerte mit dem "Haydn-Festival", drei Konzerte im Rahmen des Haydn-Projektes des Kölner Kammerorchesters und das Gastspiel der Kölner Akademie mit Haydns "Schöpfung" bei den Europäischen Festwochen in Passau. Das klassische Repertoire wurde mit der Förderung des 4. Kempen Musik Festivals sowie dem Europäischen Klassikfestival und seiner Konzertreihe "Ars musica ad Lupiam" berücksichtigt.
Im Musiktheater engagierte sich die Kunststiftung NRW 2009 sowohl im klassischen als auch im zeitgenössischen Sektor. Das Landestheater Detmold schloss Richard Wagners "Der Ring des Nibelungen" ab und präsentiert nun zum ersten Mal in seiner Geschichte eine zyklische Aufführung des "Ring". Das Stadttheater Minden hat 2009 Richard Wagners "Lohengrin" in der Inszenierung des international renommierten Regisseurs John Dew zeigen können. Zeitgenössisches Musik-theater wurde gefördert mit der Aufführung von "...Küche, Diele, Bad" von Thomas Witzmann in Mönchengladbach, Köln und Bonn sowie mit den inszenierten Konzerten "Das mäandernde Orchester", die der Kölner Komponist Manos Tsangaris über die Dauer von zwei Tagen im gesamten Stadtraum von Donaueschingen im Rahmen der diesjährigen Donaueschinger Musiktage realisiert hat.
Ein besonderer, auch international wahrgenommener Höhepunkt war die Eröffnungsproduktion der diesjährigen RuhrTriennale: Arnold Schönbergs "Moses und Aron" in der Inszenierung des Triennale-Intendanten Prof. Willy Decker.
Die Kunststiftung NRW unterstützte den Ankauf des Autographs der "Diabelli-Variationen" von Ludwig van Beethoven für die Stiftung Beethoven-Haus Bonn, der am 17. Dezember in Gegenwart des Bundespräsidenten feierlich dem Beethovenhaus übergeben wurde.
In der Sparte Tanz ist besonders die Förderung der beiden wichtigen Zentren PACT Zollverein, Essen und tanzhaus nrw, Düsseldorf im Rahmen des "Tanzplan Deutschland" hervorzuheben. Darüber hinaus engagierte sich die Stiftung für die Internationale Uraufführungsreihe "First Night" auf PACT und das Festival "ZwischenWirklich. Medientanzkunst heute" am tanzhaus nrw.
Mit der Förderung des Internationalen Bonner Tanzsolo-Festivals 2009, des 5. Internationalen Tanzfestivals "SideBySide-net" in Düsseldorf, des Festivals "suisse en suite" in der Krefelder Fabrik Heeder, des Kölner Festivals "tanz.rotiert" und insbesondere der Förderung für das Festival "tanz nrw 09" setzte sich die Kunststiftung NRW nachhaltig für die Festivallandschaft in NRW und deren Internationalisierung ein.
Einzelprojektförderungen wurden über eine Jury vergeben: an Marcus Grolle, Essen, Yoshie Shibahara, Köln, Henrietta Horn, Essen, Julia Riera, Köln, Caroline Simon, Köln, Ilona Paszthy, Köln, Britta Lieberknecht, Köln, Barbara Fuchs, Köln, und Fabien Prioville, Düsseldorf. Hinzu kamen die Förderungen für Gruppen und Kollektive: die idee // artist network Silke Z. (Köln), das Ensemble Cocoondance (Bonn) für die erstmalige Koproduktion mit dem Theater Bonn, Blue Elephant um In-Jung Jun (Düsseldorf) und das TanzTheater Bodytalk (Bonn). Mit der Förderung der neuen Projekte von Takao Baba und Samir Akika trat die aktuellste zeitgenössische Jugendkultur in den Fokus.
Für junge Choreographen und Tänzer wurden ebenfalls über eine Jury folgende Stipendien vergeben: Anne Jung erhielt ein Tanzstipendium für eine einjährige Hospitanz bei Pascal Touzeau in Mainz; Sylvana Seddig ging für einen dreimonatigen Studienaufenthalt nach Tel Aviv, Gudrun Lange nutzte ihr Choreographenstipendium für drei Auslandsaufenthalte, die sie im Rahmen eines weiteren Stipendiums auf Kampnagel/Hamburg in einer DVD-Dokumentation zusammenfassen wird.
Im Bereich des Theaters wurde die Förderung von nationalen und internationalen Kooperationsprojekten fortgesetzt. Das Forum Freies Theater in Düsseldorf realisierte eine Veranstaltungsreihe zum Thema "Rückeroberung des Politischen" und kooperierte mit dem Fonds Darstellende Künste (Berlin) bei der Durchführung eines Festivals zum Thema "1949-1989-2009". Die Freihandelszone Köln setzte ihr erfolgreiches Festival "Globalize: Cologne" mit Einladungen an international arbeitende Gruppen fort.
Das auf drei Jahre angelegte Projekt "Wertschöpfung Ruhr 2008-2010" des Theatermachers und Regisseurs René Pollesch erlebte in Mülheim/Ruhr seine Premiere. Auch die in Kooperation zwischen dem MIR Gelsenkirchen, Schauspiel Essen, dem Ringlokschuppen und Raumlabor Berlin als temporäres musiktheatrales Projekt an der U-Bahn-Haltestelle Eichbaum in Essen realisierte "Eichbaum-Oper" erlebte eine erfolgreiche Uraufführung.
Die Festivals "off limits" in Dortmund, "360° - Das Fest in Bielefeld" sowie die einmonatige Veranstaltungsreihe "Wir sehen uns morgen wieder – Deutsches Fernsehen im Juni 1954" in Düsseldorf konnten mit Hilfe der Stiftung durchgeführt werden.
Einzelprojektförderungen erhielten das Helios-Theater in Hamm, das Theater im Pumpenhaus Münster, das Kölner a.tonal.theater sowie das fringe ensemble Bonn.
Die Kunststiftung NRW ermöglichte das Gastspiel von Christoph Schlingensiefs "Eine Kirche der Angst vor dem Fremden in mir" im Rahmen des Berliner Theatertreffens 2009.
Hervorzuheben sind schließlich die diesjährigen "Impulse", die das NRWKULTURsekretariat in Bochum, Düsseldorf, Mülheim/Ruhr und Köln durchführte.

Beispielhaft für die Literaturförderung der Kunststiftung stehen folgende Projekte: das Literatur- und Musikfestival "Wege durch das Land" in Ostwestfalen-Lippe; die "Internationalen Autorentage" zu Dzevad Karahasan in Schwalenberg; das "Poesie Palast Ruhr 2009"-Lyrikfestival in Gladbeck; das Literaturfestival "Poetische Quellen" in Bad Oeynhausen im Naturpark "Aqua Magica"; "Licht schreiben" – ein Fotografie-Literatur-Projekt im Literaturhaus Köln; das "5. türkisch-deutsche Literaturfestival LiteraTürk in Essen und die "5. Buchmesse Ruhr" in Essen sowie der "NRW Poetry Slam – Off-Literaturtage 2009" in Siegen.
Die Stiftung förderte den Ankauf der Bibelsammlung Remy für die Westfälische Wilhelms-Universität und macht damit eine für das Land Nordrhein-Westfalen bedeutsame Sammlung der Öffentlichkeit zugänglich.
Ein besonderer Schwerpunkt der Literaturförderung der Kunststiftung NRW betrifft das Europäische Übersetzerkollegium Straelen und die Übersetzungstätigkeit. In Form von Aufenthaltsstipendien für professionelle literarische Übersetzer, für einen Translator in Residence und Förderstipendien für Nachwuchsübersetzer. Im September fand das erste einer Reihe von Arbeitstreffen der Übersetzer der Island-Sagas statt, die zum Buchmesse-Schwerpunkt Island im Jahr 2011 erscheinen werden.
Die "Atriumsgespräche" in Kooperation mit dem EÜK wurden zweimal durchgeführt: Ingo Schulze arbeitete mit 17 Übersetzern an seinem Roman "Adam und Evelyn", Uwe Tellkamp dessen Roman "Der Turm" 2008 mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet wurde, mit elf Übersetzern in Straelen.
Im Rahmen der "Literaturdialoge", des deutsch-französischen Übersetzungsprojekts der Kunststiftung erschienen im Bonner Weidle Verlag "Freund Butler" von Jérome Lafargue und "Frühstück mit Mick Jagger" von Nathalie Kupermann. In der Pariser Edition Attila erschien die Übersetzung von Edgar Hilsenraths "Fuck America", ausgezeichnet mit dem Preis der unabhängigen französischen Buchhandlungen.
Die Förderung der Kölner Edition der Werke des Schriftstellers Heinrich Böll, der Kritischen Werkausgabe Hans Jonas und der Werkausgabe Max von der Grüns wurden fortgesetzt.
Die Kunststiftung NRW vergab in diesem Jahr zehn Arbeitsstipendien für Autoren und literarische Projekte. Norbert Wehr erhält Unterstützung für sein Thomas-Kling-Projekt; Angela Steidele für ihre Biographie "Der maskierte Liebhaber. Adele Schopenhauer und Sibylle Mertens-Schaaffhausen"; Kurt Kreiler für seine Übersetzung von Shakespeares Liedern und Gedichten; Michael Kohtes für seinen Essay "Va Banque. Über Glücksspieler und Spielerglück"; Stan Lafleur für sein Versepos "Schlafwandeln durch den Rhein"; Adrian Kasnitz für den Roman "Wodka & Oliven", Efrat Gal-Ed für "Niemandssprache". "Itzik Manger – ein europäischer Dichter"; Achim Wagner für sein Lyrikprojekt "lachse streicheln – gedichte aus den randlagen"; Ulla Lenze für die Arbeit an ihrem Roman "Erste Totenwache"; ein Anschlussstipendium erhielt Jan Hauschild für seine Forschungen über B. Traven.

11.1.2010
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