Neuerscheinung:
Christoph Peters, Dorfroman


Christoph Peters, Foto: Luchterhand Literaturverlag.



Alles scheint vertraut in Hülkendonck am Niederrhein. Als wären die 30 Jahre, in denen der Erzähler hier nicht mehr lebt, nie gewesen. Sein Besuch bei den Eltern beschwört die Vergangenheit herauf: die idyllische Weltfremdheit der 70er Jahre, den Beginn einer industriellen Landwirtschaft, die das bäuerliche Milieu verdrängt, und den geplanten Bau eines neuartigen Atomkraftwerks, das die Menschen im Ort so tief spaltet wie im ganzen Land. Einfühlsam und packend erzählt Christoph Peters von dem turbulenten Aufbruch in jene Bundesrepublik, in der wir heute leben. Der 1966 in Kalkar geborene Autor wurde für sein Schreiben mehrfach ausgezeichnet, z. B. mit dem Wolfgang-Koeppen-Preis 2018. Für das Literaturbüro NRW verfasste er den Band der „Museumsschreiber“-Reihe über das Hetjens-Museum.


Text und weitere Infomrationen >> Literaturbüro NRW



Termin:


Lesung (Premiere)

Christoph Peters: Dorfroman


31. August 2020 um 19 Uhr


Literaturbüro NRW

Bismarckstraße 90

40210 Düsseldorf


Moderation: Michael Serrer, Leiter des Literaturbüros NRW