Neuerscheinung:
die horen: in flüchtiger Berührung, Istanbul – heute


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Istanbul sieht sich seit geraumer Zeit einem enormen Wandel ausgesetzt. Bedingt durch den aktuellen, politischen Umgestaltungswillen verändert sich unter dem Leitbegriff „Urbane Transformation“ die soziale und topografische Gestalt des öffentlichen Raumes. Wie profiliert sich Istanbul nun in künstlerischen Arbeiten, besonders in der Literatur, angesichts dieser realen topologischen Veränderungen? Angefragt wurden Autorinnen und Autoren, die das urbane Leben in Istanbul heute beobachten und skizzieren, die sich, z.B. mit einem Stipendium der Kunststiftung NRW, über einen gewissen Zeitraum in der Stadt aufhalten/aufgehalten haben. Der Band versteht sich nicht als Bestandsaufnahme türkischer Literatur über Istanbul, sondern stellt vielmehr den transitorischen Blick in den Vordergrund, wie Istanbul heute in seinem Umbruch (und vornehmlich nach „Gezi“) wahrgenommen wird.


Mit Arbeiten von Sabine Adatepe, Nadire Y. Biskin, Gaye Boralioglu, Alida Bremer, Bernd Brunner, Safiye Can, Branko Čegec, Zehra Çirak, Yeşim Demir, Monika Demirel, Ralf J. Diemb, Johanna Dombois, Özlem Özgür Dündar, Andreas Erb, Orhan Esen, Adem Ferizaj, Matthias Göritz, Dincer Gücyeter, Lütfye Güzel, Ulrich Gutmair, Nâzim Hikmet Ran, Ozan Zakariya Keskinkılıç, Gönül Kıvılcım, Judith Kuckart, Cahit Külebi, Stan Lafleur, Johannes Neuner, Selim Özdogan, Angelika Overath, Jochen Proehl, Jan Röhnert, Frank Schablewski, Norbert Scheuer, Bastian Schneider, Burhan Sönmez, Sadık Ücok, Orhan Veli Kanık, Achim Wagner, David Wagner, Stefan Weidner, Gerrit Wustmann, Mona Yahia.


Text: Wallstein Verlag



die horen

Zeitschrift für Literatur, Kunst und Kritik

in flüchtiger Berührung

Istanbul – heute

Zusammengestellt von Andreas Erb

Band 278, 65. Jahrgang

Wallstein Verlag, Göttingen 2020.


Gefördert durch die Kunststiftung NRW.