Wenn unsere Blicke sich treffen, ist es Tag oder Nacht | Amletica


Sein oder nicht sein? Sehen oder nicht sehen? Der Düsseldorfer Choreograf und Performer Morgan Nardi befragt das Theater als Guck-Kasten und die Macht des Blickes innerhalb tradierter Geschlechterkonstellationen.


In einem zweigeteilten Abend lässt er einen blinden Tänzer auftreten und eine Schauspielerin, die ihre Stimme erhebt – und verliert. Mit Textfragmenten von Jacques Derrida, William Shakespeare, Heiner Müller und David Bowie beabsichtigt Nardi nicht weniger als die theatrale Dekonstruktion dieser männlichen Ordnung: Sowohl auf abstrakter als auch auf sehr persönlicher Ebene bewegen sich seine Darsteller im Spannungsfeld von Mann und Frau, Sehen und Fühlen, Nähe und Distanz und fordern dabei die eigene wie die (Selbst-) Wahrnehmung der Zuschauer heraus.


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