Cheers for Fears: Staging Complexity


Foto: Cheers For Fears

 


Digitale Technologien verändern seit Längerem die Art und Weise, wie wir denken, arbeiten, lieben, kommunizieren und zusammenleben. Algorithmen regeln den Verkehrsfluss, soziale Netzwerke schaffen neue Beziehungsformen und Managementsysteme optimieren den Arbeitsablauf. Die Digitalität prägt damit auch künstlerische Inhalte, transformiert etablierte Darstellungsweisen und bringt neue Kunstformen hervor. Wie reflektieren und erforschen Theater und Kunst diese tiefgreifenden Veränderungen?


Junge Kunstschaffende des NRW-Netzwerks Cheers for Fears und die Fellows der Akademiefür Theater und Digitalität analysieren die digitale und vernetzte Gegenwart auskünstlerischer Perspektive. Sie befragen das Potenzial, aber auch die Grenzen des Digitalen in Kunst und Theater: Wie wirkt sich der digitale Wandel in unserem Alltag auf künstlerische Themen, Erzähl- und Gestaltungsweisen aus? Was heißt dies für Regisseur*innen, Videokünstler*innen, Schauspieler*innen oder Musiker*innen? Was für ihr Publikum? Und wie verändert sich die Kunst, wenn Programmierer*innen wesentliche Aufgaben übernehmen sollen? Wie erleben wir Kunst, die sich nicht nur einzelner technischer Hilfsmittel bedient, sondern in einer computergenerierten Umwelt beheimatet ist?


Das Labor "Staging Complexity" befasst sich im Rahmen eines Online-Symposiums mit Formen der Selbstdarstellung und der politischen Meinungsbildung in den Sozialen Medien, mit Interaktionen zwischen Mensch und Technik und neuen Partizipationsweisen. Das Programm entnehmen Sie bitte dem beigefügten PDF!


Unter anderem mit:

Anja Breljak (ZeM Brandenburg), Régine Debatty (we-make-money-not-art.com), Christiane Hütter (Invisible Playground), Diana McCarty (reboot.fm), Rahel Spöhrer (The Agency), Arne Vogelgesang (Internil).


Das Labor "Staging Complexity" wird veranstaltet von Cheers for Fears in Koproduktion mit der Akademie für Theater und Digitalität, dem Theater Dortmund und dem Büro medienwerk.nrw (Träger: Hartware MedienKunstVerein). Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW sowie der Kunststiftung NRW. 


Text: Cheers For Fears

     
     
     

Foto: Cheers For Fears



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