Saskia Rudat, Defining (i) dentity olo dentity oio dentity (I) dentity


©Saskia Rudat



Es ist schlicht ABSURD, in wievielen Situationen das reproduktive Organ der Menschen 

i r g e n d w i e  mit ihren Kompetenzen, Vorlieben und ihrem Verhalten in Verbindung gebracht wird. Die Korrelation von Haarlänge und Geschlecht, die farbliche Zuordnung von Kindern und „geschlechtsspezifischen“ Sitzhaltungen sind nur einige banale Beispiele. Laut der aktuellen psychologischen Forschungslage gibt es zwischen unterschiedlichen Geschlechtern deutlich mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede. Tatsächliche Geschlechterunterschiede sind vernachlässigbar gering und werden stark durch soziale Faktoren hervorgerufen; doch trotz allem scheinen wir dem sich selbst erhaltenden, binären System nicht entkommen zu können. Menschen werden täglich geschlechtsspezifisch bewertet und versuchen den starren Bildern zu entsprechen. Angetrieben von großem Unverständnis, verhandelt die Physical Theatre Performance “Defining (i) dentity olo dentity oio dentity (I) dentity” binäre Geschlechterboxen und Sexualitätsmythen mit Humor, Persönlichkeit und Rock’n‘Roll. Text: Saskia Rudat



Konzept: Saskia Rudat

Performance: Simon Rudat, Saskia Rudat

Musik/Komposition: Jakob Lorenz, Saskia Rudat

Bühne/Kostüm: Dorothea Mines, Saskia Rudat

Produktion/Theaterpädagogik: Nina Weber

Wissenschaftliche Recherche: Theresa Elsässer

Outside Eye: Constantin Hochkeppel

Öffentlichkeitsarbeit/Design: Thalia Killer


Koproduziert durch das FFT Düsseldorf und Barnes Crossing Köln


Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfahlen, das Kulturamt der Stadt Köln und die Kunststiftung NRW.



Termine:


Premiere 7. November 2019, Barnes Crossing, Köln


Weitere Vorstellungen: 8. / 9. / 10. Dezember 2019, Barnes Crossing, Köln; 11. Januar 2020, FFT Düsseldorf; 17. / 18. Januar 2020, Acker Stadt Palast Berlin



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