Charlotte Posenenske,
Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf


Charlotte Posenenske mit „Drehflügel Serie E“, Flughafen Frankfurt am Main, 1968, © Courtesy Nachlass Charlotte Posenenske, Frankfurt am Main, Mehdi Chouakri, Berlin, Peter Freeman, Inc., New York, Konrad Fischer, Düsseldorf, Sofie Van de Velde, Antwerpen und Take Ninagawa, Tokio. Foto: Gabriele Lorenzer-Walther



Mit der Überblicksausstellung „Charlotte Posenenske: Work in Progress“ würdigt die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen das Werk einer ebenso bemerkenswerten wie radikal konsequenten Künstlerin der deutschen Nachkriegszeit. In den 1960er Jahren, zeitgleich zur amerikanischen Minimal Art und der aufkommenden Konzept-Kunst, entwickelte Charlotte Posenenske (1930–1985) innerhalb von nur zwölf Jahren ein beeindruckendes Konvolut von minimalistischen Arbeiten, die ihr innovatives Verständnis von Kunst aufzeigen. Obgleich die in Frankfurt arbeitende Künstlerin zu ihren Lebzeiten zusammen mit Künstlern wie Carl Andre, Donald Judd oder Sol LeWitt ausstellte und 1967 eine Ausstellung in der kurz zuvor eröffneten Galerie von Konrad Fischer in Düsseldorf hatte, blieb ihr Beitrag zum Diskurs der Minimal- und Konzeptkunst lange Zeit weitestgehend unberücksichtigt.


Text und weitere Informationen: K20


Die Ausstellung wird gefördert durch die Kunststiftung NRW.



Charlotte Posenenske: Work in Progress, Installationsansicht im K20, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Foto: Achim Kukulies



Charlotte Posenenske: Work in Progress, Installationsansicht im K20, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Foto: Achim Kukulies