Anne-Lise Coste, Dortmunder Kunstverein




Ganz gleich auf welche Techniken Anne-Lise Coste (*1973 in Marignane, lebt und arbeitet in Orthoux, Frankreich) zurückgreift, ob auf Airbrush, Sprühfarbe, Pastell, Lack, Acryl, Tinte, Bleistift oder Öl, oftmals erinnern ihre Zeichnungen und Texte an Graffiti und an den urbanen Raum. Diese Kompositionen von einfachen und schematischen Formen und/oder Wörtern sind Teil der langen Geschichte der Art Brut, die mit Jean Dubuffet (1901-1985) anfängt und über Jean-Michel Basquiat (1960-1988) hin zu A. R. Penck (1939-2017) reicht.

Mit spontanen Gesten drückt Coste in ihren Arbeiten subjektive Stimmungen aus, gemischt mit unverbrauchten und scharfzüngigen Kommentaren zum aktuellen gesellschaftlichen und politischen Geschehen. Ihre unmittelbare Bildsprache erschafft einen Katalog zeitgenössischer Ängste, in denen sich Kraft und Fragilität, Gewalt sowie Sinnlichkeit und ein poetischer Sinn mit Gesellschaftskritik vermischen. Auf diese Weise schafft Coste ein einzigartiges Werk, das Ironie, Rebellion und Emotion ausstrahlt.


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Ausstellungsansicht Dortmunder Kunstverein, links: Anne-Lise Coste, P_o_èm_e_,_ _P_u_t_e_,_ _P_o_l_i_c_e_, 2020; rechts: Anne-Lise Coste, l_a_ _b_e_a_u_ _c_o_u_c_h_e_r_, 2019; Boden: Anne-Lise Coste, P_o_èm_e_ _d_e_ _l_a_ _D_o_u_l_e_u_r_,_ _2020.



Ausstellungsansicht Dortmunder Kunstverein (Detail): Anne-Lise Coste, P_o_èm_e_ _d_e_ _l_a_ _D_o_u_l_e_u_r_,_ _2020, 54 x Airbrush auf Leinwand, unterschiedliche Formate.



Ausstellungsansicht Dortmunder Kunstverein, Wand linke Seite: Anne-Lise Coste, P_U_T_E_,_ _p_u_t_e_,_ _p_u_t_e_, 2020; Wand rechte Seite: Anne-Lise Coste, P_U_T_E_, 2019; Säule: Anne-Lise Coste, a_n_d_ _R_A_G_E_, 2020; Boden: Anne-Lise Coste, P_o_èm_e_ _d_e_ _l_a_ _D_o_u_l_e_u_r_,_ _2020.