Angelika Kauffmann, Kunstpalast, Düsseldorf


Angelika Kauffmann, Selbstbildnis am Scheideweg zwischen Musik und Malerei, 1794, Öl auf Leinwand, 147,3 x 215,9 cm, National Trust Collections (Nostell Priory, The St. Oswald Collection). Purchased by private treaty with the help of a grant from the Heritage Lottery Fund © National Trust Collections, Foto: National Trust Images.


Der Kunstpalast widmet Angelika Kauffmann (1741–1807), der berühmtesten Künstlerin im Zeitalter der Aufklärung und Empfindsamkeit, eine große Überblicksausstellung.


Unter den etwa 100 Gemälden, Zeichnungen und Skulpturen werden etliche erstmals öffentlich gezeigt. Auch Druckgrafik und Kunsthandwerk nach Motiven Kauffmanns lassen eine Zeit aufleben, in der es hieß: „Die ganze Welt ist verrückt nach Angelika“! Die laut J. G. Herder „vielleicht kultivierteste Frau in Europa“ war eine weltoffene Künstlerin des Klassizismus von europäischem Rang. Bewundert für ihr künstlerisches Talent, ihre umfassende Bildung und ihren vorbildlichen Charakter, durchlief Kauffmann eine für Frauen damals beispiellose Karriere. Sie trat mit bemerkenswerten Frühwerken in Erscheinung, ließ sich in Italien ausbilden und kam in London als Historien- und Bildnismalerin zu Ruhm und Reichtum. Schließlich eröffnete die kluge, sehr gut vernetzte Geschäftsfrau in Rom eines der bestbesuchten Ateliers ihrer Zeit.

Die Ausstellung wird in Kooperation mit der Royal Academy of Arts, London, organisiert, wo sie im Anschluss zu sehen sein wird. Kuratorin: Dr. Bettina Baumgärtel. Gefördert von der Kunststiftung NRW.


Text und weitere Informationen zur Ausstellung >> Kunstpalast



Angelika Kauffmann, Selbstbildnis mit der Büste der Minerva, um 1784, Öl auf Leinwand, 93 x 76,5 cm, Bündner Kunstmuseum, Chur, Depositum der Gottfried Keller-Stiftung, Bundesamt für Kultur, Bern © Bündner Kunstmuseum, Chur, Foto: Bündner Kunstmuseum, Chur.



Ausstellung:


Verrückt nach Angelika Kauffmann

30. Januar bis 24. Mai 2020


Kunstpalast

Ehrenhof 4-5

40479 Düsseldorf