A CITY SEEKING ITS BODIES – Waierstall & HAUSCHKA


A CITY SEEKING ITS BODIES ist eine Reflexion über Geisterstädte, Niemandsländer und vergessene Regionen. Im interdisziplinären Dialog befragen die Choreografin Alexandra Waierstall, der Komponist und Pianist HAUSCHKA alias Volker Bertelmann, die bildende Künstlerin Marianna Christofides, Tänzer und Live-Musiker das Verhältnis von Mensch und Umwelt, stetigem Fortschritt und den Grenzen des zivilisatorischen Wachstums, Ökologie und Choreografie, Archäologie und Utopie, das Sichtbare und das Unsichtbare. Das von der Kunststiftung NRW geförderte Projekt wird am Donnerstag, 17. September im tanzhaus nrw uraufgeführt.


Foto: Christian Herrmann


Die Inszenierung sucht nach der Verkörperung von verlassenen Orten, nach Neuausrichtung und Transformation der Körper. HAUSCHKAS Klaviermusik schafft ein abstraktes Abbild. Motivisch schließt HAUSCHKA damit an sein letztes Album „Abandoned City“ an, das durch die Atmosphäre verlassener Orte inspiriert ist. Durch sein präpariertes Klavier dringt die Melodie nicht unmittelbar zu uns durch – wie der Gesang eines unterirdischen Chores. A CITY SEEKING ITS BODIES kreiert einen utopischen Raum, wie Poesie, eine Symbiose zwischen Mensch und Umwelt. Die Arbeit bewegt sich auf einem schmalen Grat zwischen Fiktion und Realität und sucht den Zuschauer in eine alternative Realität, in eine andersartige und unberechenbare Zukunft zu führen.