Michael Buthe-Retrospektive im S.M.A.K., Gent


"Meine Sonne ist für mich, wie alle Bilder, ein Gebrauchsgegenstand zum Sehen, zum Fühlen, zum Träumen, zum Sich-etwas-Klarmachen", beschreibt Michael Buthe (1944-1994) eines seiner wiederkehrenden, zentralen Motive. 



Michael Buthe, Taufkapelle mit Papa und Mama, 1984, S.M.A.K. collection © Dirk Pauwels

Das Schaffen des Künstlers, der sich auf vielen Reisen Kunst und Alltag von Marokko, Nigeria und Benin über Nordafrika und den Mittleren Osten bis zum Iran erschloss, umfasst archaisch wirkende Assemblagen, leuchtende Papierarbeiten, intensiv bearbeitete Leinwände, Collagen und Gemälde in Gold.

Die Retrospektive vereint lose chronologisch wichtige Werkgruppen: frühe Zeichnungen der 1960er- und 1970er-Jahre sowie die großformatigen Stoffbilder, Gemälde und Assemblagen. Durch die beiden letzten erhaltenen großen Installationen wird auch Buthes räumliches Arbeiten greifbar.

 

 

 

Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Kunstmuseum Luzern, dem S.M.A.K., Gent und dem  Haus der Kunst, München.

Idee und Konzept: Heinz Stahlhut, Kunstmuseum Luzern.


 

 



Allgemeine Informationen: www.smak.be