Visuelle Kunst
- Individuelle Förderung




Die Kunststiftung NRW fördert zwei Stipendien für Künstlerinnen und Künstler der neuen Residence NRW+ in Münster


Residence NRW+ ist ein neu gestartetes Programm der Spitzenförderung des besonders begabten Nachwuchses im Feld der bildenden Gegenwartskunst. Grundlage sind die Residenzstipendien, die seit über 40 Jahren das Kulturministerium des Landes NRW und die Kunststiftung NRW sowie ab 2020 erstmals die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia vergeben: Pro Jahr vier zwölfmonatige Stipendien für bildende Künstlerinnen und Künstler (max. 40 Jahre) aus NRW oder mit NRW-Bezug sowie vier sechsmonatige Stipendien für Kuratorinnen und Kuratoren (max. 35 Jahre). Die Stipendien für Künstler/-innen werden zu gleichen Teilen durch die Kunststiftung NRW und das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Die monatliche Stipendienzuwendung für Künstler/-innen beträgt 1.450 Euro, die monatliche Stipendienzuwendung für Kuratorinnen/Kuratoren 1.250 Euro. Über die Stipendienvergabe entscheiden wechselnde Fachgremien. Für alle Stipendiatinnen/Stipendiaten verbindlich ist die Bereitschaft, die Stipendienzeit gemeinsam am Residenzort zu verbringen, der ihnen geeignete Räume zum Leben und konzentrierten Arbeiten bietet.


Residence NRW+ basiert auf der Projektarbeit am vormaligen Stipendienort Schloss Ringenberg. Seit 2001 wurde dort sukzessive eine Programmstruktur für die Künstler- und seit 2009 erstmals in Deutschland auch für Kuratoren-Stipendiatinnen/-Stipendiaten entwickelt und erprobt. Neuer Residenzort ab 2020 ist die Stadt Münster, die Kunstschaffenden vielfältige Möglichkeiten zur individuellen Entwicklung bietet: Mit der Kunstakademie Münster, verschiedenen  Atelierhäusern sowie der Kunsthalle Münster, dem Westfälischen Kunstverein und dem LWL-Museum für Kunst und Kultur besitzt Münster renommierte Produktions- und Präsentationsorte, an denen auf höchstem Niveau zeitgenössische Kunst gezeigt wird, neueste Tendenzen der Gegenwartskunst diskutiert werden und in Dialog mit einem breiten Publikum treten.


Angegliedert an die Kunsthalle Münster werden am neuen Residenzort die langjährigen Erfahrungen und Netzwerke eingebracht, mit dem Ziel individuelle Anliegen zu schärfen und die eigenen Ansätze wie Vorgehensweisen zu verfeinern. Mit den vier programmatischen Kernelementen, Austausch, Praxis, Betreuung und Netzwerk, bietet Residence NRW+ die bestmöglichen Bedingungen für die Weiterentwicklung im jeweiligen Arbeitsfeld: Künstler/-innen und Kuratorinnen/Kuratoren leben und arbeiten unter einem Dach. Die Künstler/-innen stellen zum Stipendienende in einer Institution in NRW aus. Die Kuratorinnen/Kuratoren bilden ein Arbeitsduo, das in der Regel zwei über das Förderprogramm finanzierte Projekte an wechselnden Kooperationsorten in ganz Nordrhein-Westfalen konzipiert und eigenverantwortlich umsetzt. Diese Projekte können Ausstellungen, aber auch Formate wie Performance- oder Filmprogramme sein.


Bisherige Kooperationsorte waren Ausstellungshäuser wie das Stedelijk Museum Bureau Amsterdam, das Bonnefantenmuseum Maastricht, das Kröller-Müller Museum Otterlo, das Museum Arnhem, das Museum Abteiberg Mönchengladbach, das Museum für Gegenwartskunst Siegen, das Kaiser-Wilhelm Museum Krefeld, die Kunsthalle Düsseldorf, die Kunsthalle Münster, der Westfälische Kunstverein, das Museum Kurhaus Kleve, das Lehmbruck Museum Duisburg. Als Begleitung und Ansprechpartner für fachliche Fragen ist den Stipendiatinnen/Stipendiaten eine Person mit langjähriger Erfahrung im Arbeitsfeld zur Seite gestellt. Die Betreuung ist ein Alleinstellungsmerkmal des Förderprogramms. Dazu zählen Arbeitstreffen (individuelle Atelierbesuche; Präsentationen in der Gruppe), Beratung bei Antragstellungen, Bewerbungen, Ausstellungsvorbereitungen, die Begleitung der Kuratorinnenprojekte, Exkursionen sowie Fachkonferenzen mit begrenzter Teilnehmendenzahl. Eine weitere Besonderheit ist, dass die Betreuung nicht mit dem Stipendium endet. Seit 2001 ist ein aktives Kooperations- und Alumninetzwerk gewachsen, mit derzeit über 180 deutschen und niederländischen Künstlerinnen/Künstlern und Kuratorinnen/Kuratoren. Residence NRW+ bindet die Alumni weiter in das laufende Programm ein und befördert über regelmäßige Netzwerktreffen den intensiven Austausch.


Aktuell keine Ausschreibung.





Die Stiftungsinitiative „Junge Szene“ unterstützt jährlich herausragende, experimentelle und transdisziplinäre künstlerische Ideen junger Kunstschaffender aus Nordrhein-Westfalen bis zu einem Alter von 40 Jahren. Wir fördern neben künstlerischen Vorhaben, Produktionen, Recherchen, Publikationen, Auslands- und Arbeitsstipendien sowie Ausstellungen auch Off-Räume, kleine Ausstellungsstätten, die den internationalen Austausch zwischen Kunstproduzenten forcieren und sich in aktuellen gesellschaftlichen Diskursen befinden. Damit ermöglichen wir eine langfristige Etablierung und Professionalisierung.


Über die Förderung von Künstlerinnen und Künstlern, jungen Kunstkollektiven und Initiativen entscheidet jährlich zweimal eine von uns berufene Fachjury, die zudem über nachhaltige Fördermethoden für die Kunstlandschaft Nordrhein-Westfalens diskutiert.


 

Antragsverfahren


Formen der Förderung:

 

- Vergabe von Arbeitsstipendien im Inland für die Dauer von ein bis sechs Monaten in Verbindung mit einem konkreten Projekt

- Vergabe von Arbeitsstipendien im Ausland für die Dauer von drei bis zwölf Monaten in Verbindung mit einem konkreten Projekt

- Finanzielle Unterstützung für Ausstellungen in Ausstellungshäusern, Off-Spaces sowie im öffentlichen Raum im In- oder Ausland

- Finanzielle Unterstützung bei der Herausgabe von Publikationen



Antragsberechtigt sind:


- Kunstschaffende, die in einem engen Bezug zum Land Nordrhein-Westfalen stehen – in Form eines dauernden Aufenthalts oder einer Projektpräsentation in NRW

- Kunstschaffende mit einem abgeschlossenen Studium oder einer abgeschlossenen Berufsausbildung, die das 40. Lebensjahr nicht überschritten haben

- Ausstellungshäuser

- Ausstellungs- und Projekträume

- Kunstinitiativen

 


Modalitäten:


- Die Vergabe erfolgt aufgrund der künstlerischen Qualität des eingereichten Arbeitsvorhabens

- Studierende sind ausgeschlossen

- Die Zu- oder Absage erfolgt schriftlich, ohne Begründung

- Eine abgelehnte Bewerbung kann nicht wiederholt werden

- Insgesamt können – nicht gleichzeitig – drei Anträge bei der Stiftung eingereicht werden. Diese Begrenzung gilt unabhängig von vorangegangenen Juryentscheidungen



Voraussetzung für einen Antrag:


- Ausgefülltes Formular (siehe Downloadbereich am Ende der Ausschreibung)

- Formloses, kurzes Anschreiben

- Anschauliche Beschreibung des Projektvorschlages/Arbeitsvorhabens mit Entwurfsskizzen

- Detaillierte Kostenaufstellung

- Finanzierungsplan

- Aussagekräftiges Dokumentationsmaterial über die bisherige künstlerische Tätigkeit (z.B. Fotos; bei Film- und Videomaterial bitte einen Link mit Zugangsdaten angeben!)

- Kurzbiografie mit derzeitigem Ausstellungsverzeichnis



Anträge online einreichen:


Bitte beachten Sie die maximale Seitenzahl von 20 Seiten (exkl. Formular) und die Minimierung der Megabytes Ihrer Datei.


Die Anträge und Bewerbungen senden Sie bis zum 31. März 2021, 23:59 Uhr, ausschließlich online an:


antrag@kunststiftungnrw.de  


Notwendiges zusätzliches Ansichtsmaterial, wie Kataloge, können Sie uns unter Angabe Ihres Namens postalisch zukommen lassen.



Bewerbungsfristen:


bis 31. März (für Projekte im laufenden Jahr; Projektbeginn: frühestens Juli)

bis 30. September (für Projekte im folgenden Jahr; Projektbeginn: frühestens Januar)



Gesonderter Hinweis:


Die Fördermittel können erst ausbezahlt werden, wenn der Vertrag unterschrieben an die Kunststiftung NRW zurückgesendet wurde.



Jury:


Die Auswahl trifft eine von der Stiftung berufene, externe Fachjury, die zweimal jährlich zusammentritt. Anträge, die von der Jury bereits einmal abgelehnt wurden, können nicht noch einmal zu einer späteren Sitzung der Jury eingereicht werden.



Die Kunststiftung NRW freut sich, die neue Jury Junge Szene für die Förderjahre 2021/2022 bekannt zu geben:



Jury 2021-2022


Linda Conze, Kuratorin Kunstpalast, Düsseldorf


Linda Conze, Foto: Andreas Langfeld, 2020.


Linda Conze (*1985) ist Leiterin der Sammlung Fotografie am Kunstpalast Düsseldorf. Nach ihrem Studium der Geschichtswissenschaft in Hamburg und Berlin, das sie mit einer fotohistorischen Arbeit abschloss, forschte sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Humboldt-Universität zu Fotografie als Medium der Gemeinschaft zwischen Weimarer Republik und Nationalsozialismus. Von 2015 bis 2017 war sie Stipendiatin der Krupp-Stiftung im Programm Museumkurator:innen für Fotografie und arbeitete als solche in den fotografischen Sammlungen des Museum Folkwang, des Dresdner Kupferstich-Kabinetts, der Münchner Stadtmuseums und des Getty Research Institute, Los Angeles.



Frank-Thorsten Moll, Direktor IKOB, Eupen


Frank-Thorsten Moll, Foto: IKOB EUPEN, 2018.


Frank-Thorsten Moll (*1977 in Villingen-Schwenningen) ist seit März 2016 Direktor des IKOB – Museum für Zeitgenössische Kunst in Eupen, Belgien. Von Dezember 2009 bis Februar 2016 leitete er die Kunstabteilung des Zeppelin Museums in Friedrichshafen. Er war verantwortlich für die Kunstsammlung, die Wechselausstellungen, das Andreas Feininger Archiv und die Neukonzeption des Kunstbereichs. Zwischen 2006 und 2009 arbeitete er als Kurator der Kestnergesellschaft, Hannover. Zusammen mit Professor Dr. Lydia Haustein lehrte er von 2005 bis 2006 an der HDK Berlin-Weißensee und war Assistent von Prof. Dr. Lydia Haustein am Haus der Kulturen der Welt/Berlin. Seinen Magister schloss er im Fachbereich Kunstwissenschaft/Medientheorie zum Thema „Die Documenta 11 und der postkoloniale Diskurs" bei Prof. Hans Belting und Prof. Beat Wyss ab. Er war er Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes. 2002 arbeitete er im Führungsteam der Documenta 11. 



Rebekka Seubert, Leiterin Dortmunder Kunstverein


Rebekka Seubert, Foto: Dortmunder Kunstverein, 2020.


Rebekka Seubert (*1985 in Frankfurt am Main) ist seit 2020 künstlerische Leiterin des Dortmunder Kunstvereins. Nach einem binationalen Studium der Kulturwissenschaften (Deutsch-Französische Studien) an den Universitäten Regensburg und Clermont-Ferrand sowie einem Kunststudium an der École de Recherche Graphique, Brüssel und der Hochschule für Bildende Künste, Hamburg arbeitete sie als kuratorische Assistentin in der Ausstellungshalle Portikus, Frankfurt (2014) sowie am Bonner Kunstverein (2017). 2014-16 hatte sie einen Lehrauftrag an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg. 2018 gründete sie zusammen mit dem Künstler Fion Pellacini den temporären Projektraum Il Caminetto in Hamburg und organisierte als freie Kuratorin Ausstellungen mit Lucy Raven (2018) und Georges Adéagbo (2019). Als Künstlerische Leiterin des Kunstvereins Harburger Bahnhof (2018-2020) arbeitete sie an Ausstellungen u.a. mit Chris Reinecke, assume vivid astro focus.



Johannes Wohnseifer, Künstler & Prof. Kunsthochschule für Medien, Köln


Johannes Wohnseifer, Foto: Albrecht Fuchs 2020.


Johannes Wohnseifer (*1967 in Köln) ist bildender Künstler und Professor für „freie Kunst“ an der Kunsthochschule für Medien in Köln. Neben zahlreichen Einzelausstellungen im In- und Ausland, wird Johannes Wohnseifers Arbeit in internationalen Gruppenausstellungen verhandelt, wie zuletzt in Wien, Istanbul, Henningvær oder Paris. 1998 erhielt er das renommierte Peter-Mertes Stipendium, das im Bonner Kunstverein vergeben wird; den Förderpreisträger der Stadt Köln war er 2020. Johannes Wohnseifer lebt und arbeitet in Erftstadt und Köln.



Jury 2019-2020:


Susanne Figner, Museum Kurhaus Kleve

Prof. Peter Miller, Folkwang Universität der Künste, Essen

Merle Radtke, Kunsthalle Münster

Prof. Max Schulze, Universität Paderborn

Anna Lena Seiser, Kunsthalle Düsseldorf

Thomas Thiel, Museum für Gegenwartskunst, Siegen



Die „Junge Szene“ hat sich als ein einzigartiger Katalysator für junge Kunstschaffende zum einen und für die Museums- und Ausstellungslandschaft in NRW zum anderen erwiesen. Durch unsere Förderung konnten sich Ausstellungsräume NRW-weit etablieren, haben sich Auslandsstipendien ergeben, Werkkomplexe realisiert und lange Partnerschaften mit Kunstschaffenden und Initiatoren entwickelt.


 


Partner:

Cary und Dan-Georg Bronner Stiftung, Düsseldorf

Kunststiftung NRW, Düsseldorf

Artists’ Studios, Tel Aviv

Goethe-Institut Tel Aviv



Ausschreibung für die Residenz 2021 I


Ziel des 6-monatigen Künstleraustausches zwischen Nordrhein-Westfalen und Israel ist es, jeweils Situationen und Entwicklungen der Kunstszene vor Ort kennen zu lernen, Kontakte aufzunehmen und zu vertiefen, Ideen und Austausch anzuregen und damit neue Impulse in Nordrhein-Westfalens Kunstszene einzubringen.


Die Ausschreibung richtet sich an professionelle Künstler*innen mit Lebensmittelpunkt in Nordrhein-Westfalen, die bereits öffentliche Anerkennung erfahren haben oder erste Berufserfolge vorweisen können. Gefördert werden freischaffende Künstler*innen nach Abschluss eines Studiums, einer Ausbildung oder Vergleichbarem (Studierende sind ausgeschlossen).


Die Vergabe erfolgt aufgrund der künstlerischen Qualität der eingereichten Arbeitsdokumentationen und des für den Aufenthalt in Tel Aviv eingereichten Projektvorschlages bzw. Arbeitsvorhabens durch eine von der Kunststiftung NRW berufene Jury.


Das Stipendium beinhaltet die Nutzung eines Ateliers in den Artists‘ Studios, Tel Aviv, die Nutzung einer vom Goethe-Institut bereitgestellten Wohnung und eine Pauschale für Lebenshaltungskosten und Material in Höhe von monatlich 1.500,- Euro über einen Zeitraum von 6 Monaten. Hinzu kommen bis zu 600,- Euro für Flugkosten. Während des Austauschs besteht eine Residenzpflicht in Tel Aviv.



Folgende Bewerbungsunterlagen werden benötigt:


  • ein formloses Anschreiben
  • Portfolio mit ausgewähltem Dokumentationsmaterial über die bisherige künstlerische Arbeit
  • eine anschauliche Beschreibung des Projektvorschlages oder des Arbeitsvorhabens
  • Kurzbiografie mit derzeitigem Ausstellungsverzeichnis


Bewerbungsfristen:


Aktuell keine Ausschreibung.

Die nächste Bewerbungsfrist wird zeitnah bekannt gegeben.



Hinweis:


Bitte senden Sie Anträge bzw. Bewerbungen ausschließlich per Post an:


Kunststiftung NRW

Roßstraße 133

40476 Düsseldorf

Stichwort: Bronner Residency



Unsere Bronner Residency Stipendiat*innen der letzten Jahre:


2019 II
Tel Aviv: Antonia Rodrian
Düsseldorf: Shahar Yahalom


2019 I
Tel Aviv: Isabella Fürnkäs
Düsseldorf: Lee Nevo


2018 II
Tel Aviv: Morgaine Schäfer
Düsseldorf: Merav Kamel & Halil Balabin


2018 I
Tel Aviv: Klara Kayser
Düsseldorf: Amir Rosenberg


2017 II
Tel Aviv: Sebastian Riemer
Düsseldorf: Ronny Carny


2017 I
Tel Aviv: Silke Albrecht
Düsseldorf: Itay Marom


2016 II
Tel Aviv: Michael Heym
Düsseldorf: Shai Ignatz


2016 I
Tel Aviv: Tanja RitterbexShai
Düsseldorf: Shai Tzvi Horodi





Die Kunststiftung NRW realisiert 6monatige Residenzen für bildende Künstlerinnen und Künstler aus Nordrhein-Westfalen in Istanbul.

  • Zielsetzung des Stipendiums ist es, Situation und Entwicklung der Kunstszene vor Ort kennen zu lernen, Kontakte aufzunehmen und zu vertiefen, Ideen und Anregungen auszutauschen und nach der Rückkehr neue Impulse in die Kunstszene Nordrhein-Westfalens einzubringen.

Die Ausschreibung richtet sich an professionelle Künstler und Künstlerinnen mit Lebensmittelpunkt in Nordrhein-Westfalen, die bereits öffentliche Anerkennung erfahren haben oder erste Berufserfolge vorweisen können. Gefördert werden freischaffende Künstlerinnen und Künstler nach Abschluss eines Studiums, einer Ausbildung oder Vergleichbarem (Studierende sind ausgeschlossen).


Die Vergabe erfolgt auf Grund der künstlerischen Qualität der eingereichten Arbeiten und des für den Aufenthalt in Istanbul eingereichten Projektvorschlages bzw. Arbeitsvorhabens durch eine von der Kunststiftung NRW berufene Jury.


Das Stipendium beinhaltet die kostenlose Nutzung eines Wohnateliers in dem Stadtteil Galata Beyoglu und eine Pauschale für Lebenshaltungskosten und Material in Höhe von monatlich 1.200,- Euro über einen Zeitraum von 6 Monaten. Hinzu kommen bis zu 600,- Euro für Flugkosten (einmalig hin und zurück). Es besteht Residenzpflicht.


Folgende Bewerbungsunterlagen werden benötigt:

  • ein formloses Anschreiben
  • Dokumentationsmaterial über die bisherige künstlerische Tätigkeit
  • eine anschauliche Beschreibung des Projektvorschlages/Arbeitsvorhabens
  • Kurzbiographie mit Ausstellungsverzeichnis

 


Hinweis:


Bitte senden Sie Anträge bzw. Bewerbungen ausschließlich per Post an:

Kunststiftung NRW

Stichwort: Istanbul - Visuelle Kunst

Roßstraße 133

40476 Düsseldorf


Per E-Mail eingehende Anträge können nicht berücksichtigt werden.



Formular Junge Szene (PDF)
 

Formular Junge Szene (offenes Word-Dokument)