Performing Arts

Wir fördern die Realisierung herausragender Produktionen und Publikationen sowie international wegweisende Kooperationen. Produktionshäuser, die sich als impulsgebende Zentren für ästhetische und gegenwartskritische Fragestellungen positionieren, unterstützen wir ebenso wie die Arbeit wegweisender Festivals.

Um der weitverzweigten künstlerischen Praxis im Feld der Performing Arts ein Forum zu geben, Weiterqualifizierung und Forschung zu ermöglichen, fördern wir transdisziplinäre Arbeitsformen, Netzwerke und Diskurse ebenso wie Residenzen und Freiräume für Theorie und Reflexion, so zum Beispiel durch die Vergabe von Recherchestipendien sowie Stipendien zur künstlerischen Forschung.

Im Sinne einer nachhaltigen Förderpolitik entwickeln wir gemeinsam mit zukunftsweisenden Institutionen und Kunstschaffenden signifikante mehrjährige Förderperspektiven.

  • Förderung
    • Allgemeine Vorhaben
    • Stipendien
      • Arbeits- und Recherchestipendien
      • Stipendien Künstlerische Forschung
        • Performing Arts
          Antragsverfahren
          Stipendien künstlerische Forschung

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      • Reisestipendien / Spotlight Polen

        Mit dem neuen Reisestipendium „Spotlight Polen“ fördert die Kunststiftung NRW ab 2027 selbstorganisierte Recherche- und Vernetzungsaufenthalte in Polen.

        Die polnische Kunst- und Kulturszene zählt zu den spannendsten und dynamischsten in Europa. Das neue Stipendienprogramm knüpft an bestehende Verbindungen zwischen Nordrhein-Westfalen und Polen an und schafft Raum für Begegnungen, Austausch und künstlerische Netzwerke.

        Für Aufenthalte von vier bis sechs Wochen können Künstler:innen, Autor:innen und Kurator:innen eine Förderung von bis zu 7.500 Euro (Einzelstipendium) beziehungsweise bis zu 15.000 Euro (Duo-Stipendium) erhalten. Reiseverlauf, Unterbringung und Organisation werden von den Stipendiat:innen eigenverantwortlich geplant und umgesetzt.

        Weitere Infos folgen in Kürze.

      • Residenzen
        • Atelier Galata, Istanbul

          Die Kunststiftung NRW vergibt ein Residenzstipendium im Bereich Performing Arts in Istanbul.

          Ziel des Stipendiums ist es, die Kunstszene vor Ort kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen, transdisziplinäre Arbeitsmethoden zu erproben, Ideen auszutauschen und diese Impulse nach der Rückkehr in die jeweiligen Arbeitskontexte in Nordrhein-Westfalen einzubringen. Die Ausschreibung ist nicht alterslimitiert. Sie richtet sich an professionelle Tanz- und Theaterschaffende mit Lebensmittelpunkt in Nordrhein-Westfalen, die bereits öffentliche Anerkennung erfahren haben.
           

          • Performing Arts
            Antragsverfahren
            Atelier Galata, Istanbul

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          • Performing Arts
            Stipendiat:innen
            Residenzstipendium
            Atelier Galata, Istanbul

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      • Förderbeispiele
        • Ruhrtriennale
          "Deutscher Herbst"
          Uraufführung
          Jahrhunderthalle Bochum

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        • Shifting Grounds
          PACT Zollverein
          Essen

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        • Asphalt Festival
          Sommerfestival der Künste
          Düsseldorf

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        • Inside/Out
          Anouk van Dijk
          "An Attachment Piece - to a Museum"
          Tanzperformance
          LWL-Museum und Theater Münster

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        • Impulse Festival für Performance, Theater & Tanz
          Düsseldorf, Bochum, Köln, Mülheim an der Ruhr

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        • Lia Rodrigues
          "Borda"
          Performance im Rahmen von "Green Cycles"
          PACT Zollverein
          Essen

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        • Special
          40 Jahre Theater im Pumpenhaus
          Münster

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        • Kunststiftung NRW & Pina Bausch Foundation Wuppertal

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        • Pina Bausch Professur
          Folkwang Universität der Künste
          Marina Abramović
          Essen

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        • Publikationen

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        • Kuratieren in den Szenischen Künsten
          Universitätslehrgang
          Paris Lodron-Universität Salzburg
          NRW-Stipendiat:innen

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        • Romeo Castellucci
          "Pavane für Prometheus"
          Viktoriabad Bonn

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    • Stiftungsinitiativen
      • Christoph-Schlingensief-Gastprofessur

        Die Kunststiftung NRW initiierte 2015 eine Gastprofessur für den Masterstudiengang Szenische Forschung an der Ruhr-Universität Bochum, die es ermöglicht, international renommierte Künstler:innen und Kollektive einzuladen, um hier mit den Studierenden an aktuellen Fragestellungen der darstellenden Künste zu arbeiten.

        Auf diese Weise verbinden sich Forschung und Vermittlung von theoretischen und angewandten Kompetenzen mit dem Ziel, den künstlerischen Nachwuchs in NRW durch externe Exzellenz professionell zu unterstützen. Christoph Schlingensief als Namensgeber verweist auf die ästhetische und künstlerische Diversität der Professur – sie ist spartenübergreifend und experimentell konzipiert.

        Bewerbungen:
        https://szenische-forschung.blogs.ruhr-uni-bochum.de/christoph-schlingensief-gastprofessur/
         

        • De Warme Winkel
          Christoph-Schlingensief-Gastprofessur 2026/27

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        • Lina Majdalanie und Rabih Mroué
          Christoph-Schlingensief-Gastprofessur 2025/26

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        • Nature Theater of Oklahoma
          Christoph-Schlingensief- Gastprofessur 2022/23

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        • Marta Górnicka
          Christoph-Schlingensief-Gastprofessur 2024/25

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        • Daniel Kötter
          Christoph-Schlingensief-Gastprofessur 2023/24

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        • Kate McIntosh
          Christoph-Schlingensief- Gastprofessur 2021/22

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        • Robin Arthur
          Christoph-Schlingensief-Gastprofessur 2020/21

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        • Alle Inhaber:innen der Gastprofessur

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      • Christoph-Schlingensief-Dozentur

        Seit dem WS 2018/19 vergibt die Kunststiftung NRW gemeinsam mit dem Masterstudiengang Szenische Forschung an der Ruhr-Universität Bochum kontinuierlich und spartenübergreifend eine einsemestrige Dozentur an herausragende, in Nordrhein-Westfalen beheimatete Künstler:innen.

        In mehreren, thematisch unterschiedlichen Blöcken arbeiten sie mit den Studierenden sowohl praktisch als auch theoretisch. Ausgangspunkt soll die jeweilige Ästhetik und Methodik der eingeladenen Künstler:innen und deren berufliche Erfahrungen im Kontext der Gegenwartskünste sein.

      • Christoph-Schlingensief-Fellowship

        Seit 2020 vergibt die Kunststiftung NRW gemeinsam mit dem Masterstudiengang Szenische Forschung an der Ruhr-Universität Bochum Stipendien an Absolvent:innen.

        Das Christoph-Schlingensief-Fellowship soll Stipendiat:innen in der Phase nach dem Studienabschluss ermöglichen, künstlerisch-forschende Arbeitsweisen und Methoden produktionsunabhängig auszubauen, sich weiterzubilden, die Funktionsweisen des Marktes kritisch zu reflektieren und Kontakte zu relevanten Fachleuten oder Institutionen zu knüpfen bzw. zu intensivieren.
        Die Aufnahme ins Programm des Christoph-Schlingensief-Fellowships ist ausdrücklich nicht an die Durchführung künstlerischer Produktionen gebunden; vielmehr sollen tendenziell ergebnisoffene Projekte, die den Übergang vom Studium in die Professionalität erleichtern, gefördert werden.

        • Mira-Alina Schmidt
          Christoph-Schlingensief-Fellowship 2026

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        • Christian Minwegen
          Christoph-Schlingensief-Fellowship 2025

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        • Marcel Nascimento
          Hiraeth Kollektiv
          Christoph-Schlingensief-Fellowship 2022/23

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        • Miriam Michel, Anna Júlia Amaral und Kollektiv ZOO
          Christoph-Schlingensief-Fellowship 2021/22

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        • Philipp Blömeke, Judith Philippa Franke und MFK Bochum
          Christoph-Schlingensief-Fellowship 2020

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        • Alle Fellows

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      • Pina Bausch Fellowship for Dance and Choreography

        Die Kunststiftung NRW konzipierte gemeinsam mit der Pina Bausch Foundation das internationale Pina Bausch Fellowship for Dance and Choreography, das seit 2016 vergeben und international ausgeschrieben wird.

        Das Fellowship ermöglicht Tänzer:innen und Choreograf:innen weltweit, als Mitglied auf Zeit in einem Ensemble ihrer Wahl neue tänzerische Ausdrucksweisen kennenzulernen, sich mit den Arbeitsweisen von renommierten Choreograf:innen auseinanderzusetzen oder als Gast an einem Tanzinstitut zu hospitieren. Dies soll dazu beitragen, ihr eigenes Bewegungsrepertoire zu erweitern und neue, individuelle Ausdrucksweisen zu finden. Der Aufenthalt dauert zwischen drei und sechs Monate und umfasst eine monatliche Zuwendung sowie die Reisekosten. Es werden bis zu vier Stipendien pro Jahr vergeben. Die Erfahrungen dieser Prozesse und ihre Arbeitsergebnisse stellen die Stipendiat:innen abschließend beim jährlichen "Meet the Fellows" in Wuppertal öffentlich vor. Die Auswahl der Stipendiat:innen erfolgt durch eine eigens zusammengestellte Jury.

        Bewerbungen:
        https://fellowship.pinabausch.org/
         

      • Mentoring-Programm

        Die Kunststiftung NRW initiierte 2017 gemeinsam mit dem Landesbüro Freie Darstellende Künste in Dortmund ein Mentoring-Programm.
        Das Mentoring-Programm richtet sich an Gruppen, Ensembles und künstlerische Kollektive in NRW, die seit mindestens sieben Jahren professionell zusammenarbeiten.

        Es ermöglicht den von einer Jury ausgewählten Gruppen, für die Dauer von ca. einem Jahr produktionsunabhängig mit Mentor:innen ihrer Wahl zusammen zu arbeiten.
        Das Mentoring dient der Vertiefung und Erweiterung bestehender Arbeitsansätze, der Weiterentwicklung des künstlerischen Profils abseits spezifischer Produktionen und der Erschließung neuer Ideenfelder.
        Zwar sind die Freien Darstellenden Künste eine stabile zweite Säule neben den traditionell etablierten Institutionen der Stadttheater. - Es mangelt aber an Förderformaten, die besondere Produktionsweisen und Methoden von Freien Künstler:innen und Gruppen berücksichtigen, wie zum Beispiel ein forschungsbasiertes, prozessorientiertes oder transdisziplinäres Arbeiten im Spannungsfeld von Theorie und Praxis.
        Als Mentor:innen kommen Expert:innen aus allen künstlerischen Bereichen, aber auch aus anderen Disziplinen wie den Wissenschaften, dem Sport, der Wirtschaft, etc. infrage.

        Die Arbeitsprozesse werden vom NRW Landesbüro begleitet und evaluiert.

        Bewerbungen:
        https://www.nrw-lfdk.de/
         

      • Postdramatisches Theater in Portraits

        Die von der Kunststiftung NRW initiierte Publikationsreihe portraitiert erstmals in Form von Monografien wegweisende Akteur:innen eines postdramatischen Theaters im deutschsprachigen Raum.

        • Postdramatisches Theater in Portraits
          Eine Publikationsreihe der Kunststiftung NRW
          im Alexander Verlag Berlin

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      • Werkstatt der Künste und Wissenschaften
        • Allgemeine Infos

          Mit dem neuen Fellowship-Programm "Werkstatt der Künste und Wissenschaften" fördern die Kunststiftung NRW, das Center for Life Ethics der Universität Bonn und die Stiftung Insel Hombroich den Dialog zwischen Kunst und Wissenschaft in Nordrhein-Westfalen.

          Acht Fellows aus verschiedenen Kunst- und Wissenschaftsbereichen arbeiten in einem moderierten, transdisziplinären Rahmen zusammen, um neue Impulse für individuelle und gesellschaftliche Transformationsprozesse zu setzen. Die einjährige Pilotphase der "Werkstatt der Künste und Wissenschaften" begann im Oktober 2024.

          • Werkstatt der Künste und Wissenschaften
            Fellowship-Programm 2024/25
            Künstlerische Leitung
            Florian Malzacher

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          • Werkstatt der Künste und Wissenschaften
            Fellowship-Programm 2024/25
            Künstlerisch-Wissenschaftlicher Beirat

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          • Werkstatt der Künste und Wissenschaften
            Fellowship-Programm 2024/25
            Idee und Auswahlverfahren

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        • Fellows
          • Werkstatt der Künste und Wissenschaften
            Fellow 2024/25
            Peter Bröckerhoff

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          • Werkstatt der Künste und Wissenschaften
            Fellow 2024/25
            Corç George Demir

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          • Werkstatt der Künste und Wissenschaften
            Fellow 2024/25
            Tuğba Durukan

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          • Werkstatt der Künste und Wissenschaften
            Fellow 2024/25
            Enis Maci

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          • Werkstatt der Künste und Wissenschaften
            Fellow 2024/25
            Jan Mehlich

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          • Werkstatt der Künste und Wissenschaften
            Fellow 2024/25
            Sebastian Müller

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          • Werkstatt der Künste und Wissenschaften
            Fellow 2024/25
            Phillip Schulze

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          • Werkstatt der Künste und Wissenschaften
            Fellow 2024/25
            Noemi Weber

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        • Parcours am 27. September 2025

          Der Parcours mit Beiträgen der acht Fellows findet am
          27. September 2025 auf der Raketenstation Hombroich statt, als räumlich aufgefächerte, performative Materialsammlung, als über das Gelände verteilte Ausstellung.

          Ausgangspunkt der für diesen Anlass entstandenen künstlerischen Arbeiten, Diskursskizzen und theoretischen Reflexionen ist das Bild des "Kipppunkts".
          Der point of no return, nach dem alles anders sein wird (auch wenn man es vielleicht noch gar nicht merkt): Kipppunkte der Erderwärmung, des Artensterbens; Kipppunkte zwischen Menschen und Nicht-Menschlichem, zwischen Geschlechtern, zwischen globalem Norden und globalem Süden. Kipppunkte in unserem Verständnis von Aufklärung, Moderne und Fortschritt. Kipppunkte, die nicht selten eine Frage der Perspektive sind.

        • Talk am 20. November 2025

          Die Forderung nach Interdisziplinarität prägt nicht nur Diskurse in Kunst und Wissenschaft der letzten Jahre. Spartenübergreifendes Denken – "out of the box" – ist heute in allen Bereichen von Gesellschaft, Wirtschaft und Politik gewünscht. Was das jedoch konkret bedeuten soll, bleibt dabei meist unklar.

          Das Fellowship-Programm »Werkstatt der Künste und Wissenschaften« der Kunststiftung NRW hat vor einem Jahr fünf Künstler:innen und drei Wissenschaftler zusammengebracht, um in der Praxis zu erproben, was interdisziplinärer Austausch konkret bedeuten kann.
          Wie unterscheiden sich Arten des Forschens und Arbeitens nicht nur zwischen Wissenschaft und Kunst, sondern auch innerhalb ihrer jeweiligen Disziplinen? Wie verändert sich wissenschaftliche Forschung, wenn sie durch künstlerische Praxis beeinflusst wird? Wie verändert sich künstlerische Praxis, wenn sie wissenschaftliche Forschungsweisen einbezieht? Um welche Ziele oder gar Werte geht es hier wie da? Und: Ist überhaupt das Gleiche gemeint, wenn aus jeweils anderer Perspektive von »wissenschaftlich« oder »künstlerisch« die Rede ist?
          Nach einem Ausstellungs-, Performance- und Diskursparcours auf der Raketenstation Hombroich im September folgt nun auf PACT Zollverein ein öffentliches Nachdenken über ideale und reale Möglichkeiten gemeinsamen Arbeitens über Disziplingrenzen hinweg.